Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, Leistungen und Angebote zwischen Nachtigall Webdesign (nachfolgend „Auftragnehmer“) und seinen Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“), sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wurde.

Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

2. Vertragsgegenstand

Der Auftragnehmer erbringt Dienstleistungen insbesondere in den Bereichen:

  • Webdesign & Webentwicklung

  • Suchmaschinenoptimierung (SEO)

  • Wartung, Pflege und technische Betreuung von Websites

  • Hosting- und Domain-nahe Leistungen

  • Beratung und Konzeption digitaler Lösungen

Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem individuellen Angebot bzw. Vertrag.

3. Webdesign & Webentwicklung

3.1 Leistungsumfang

Der Auftragnehmer erstellt Websites auf Basis der im Erstgespräch, Angebot oder Briefing festgelegten Anforderungen. Dazu zählen u. a. Struktur, Design, technische Umsetzung und ggf. Basis-SEO.

Sofern nicht anders vereinbart, erfolgt die Umsetzung auf Content-Management-Systemen (z. B. WordPress).

3.2 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle zur Projektdurchführung notwendigen Informationen (z. B. Inhalte, Zugänge, Freigaben) rechtzeitig bereitzustellen. Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung verlängern vereinbarte Fristen entsprechend.

Der Auftragnehmer ist berechtigt, Inhalte eigenständig zu strukturieren, zu formulieren und zu optimieren, sofern dies vereinbart wurde. Vom Auftraggeber bereitgestellte Medien (Texte, Bilder, Videos) müssen frei von Rechten Dritter sein.

3.3 Korrekturen & Änderungswünsche

Ein angemessener Korrekturdurchlauf ist im Angebot enthalten. Darüber hinausgehende Änderungswünsche oder konzeptionelle Anpassungen werden gesondert vergütet.

3.4 Abnahme

Nach Fertigstellung wird das Projekt dem Auftraggeber zur Abnahme vorgelegt. Erfolgt innerhalb von 7 Tagen keine schriftliche Mängelrüge, gilt die Leistung als abgenommen.

4. Hosting & technische Betreuung

4.1 Hosting-Leistungen

Sofern der Auftragnehmer Hosting-Leistungen anbietet oder vermittelt, erfolgt dies entweder über eigene Systeme oder über Drittanbieter. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Vertrag.

4.2 Verfügbarkeit & Haftung

Der Auftragnehmer bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der Systeme, kann jedoch keine unterbrechungsfreie Erreichbarkeit garantieren. Wartungsarbeiten, technische Störungen oder Einflüsse Dritter können zu temporären Ausfällen führen.

Für Datenverluste haftet der Auftragnehmer nur bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz. Der Auftraggeber ist verpflichtet, eigenständig Sicherungskopien wichtiger Daten aufzubewahren, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

4.3 Pflege & Updates

Wartungs- oder Update-Leistungen (z. B. Plugin-Updates, Sicherheitsmaßnahmen) erfolgen ausschließlich im Rahmen eines gebuchten Wartungsvertrags.

5. Abrechnung & Zahlungsbedingungen

5.1 Vergütung

Die Vergütung erfolgt gemäß dem vereinbarten Angebot. Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern diese anfällt.

5.2 Zahlungsfristen

Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

5.3 Abschlagszahlungen

Der Auftragnehmer ist berechtigt, angemessene Abschlagszahlungen oder Anzahlungen zu verlangen, insbesondere bei umfangreichen Projekten.

5.4 Zahlungsverzug

Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Leistungen auszusetzen und Verzugszinsen gemäß § 288 BGB zu berechnen. Weitere gesetzliche Rechte bleiben unberührt.

6. Nutzungsrechte

Nach vollständiger Bezahlung erhält der Auftraggeber die vereinbarten Nutzungsrechte an der erbrachten Leistung. Sofern nicht anders vereinbart, werden einfache, zeitlich und räumlich unbegrenzte Nutzungsrechte eingeräumt.

Der Auftragnehmer behält sich vor, Projekte als Referenz zu nennen, sofern der Auftraggeber dem nicht ausdrücklich widerspricht.

7. Haftung

Der Auftragnehmer haftet nur für Schäden, die auf vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung beruhen. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet er nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vorhersehbaren Schaden.

Eine Haftung für entgangenen Gewinn, Datenverlust oder Folgeschäden ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

8. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Gerichtsstand ist – sofern gesetzlich zulässig – der Sitz des Auftragnehmers.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.

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