Welcher WordPress Editor passt besser an die Anforderungen von kleinen bis mittleren lokalen Betrieben?
WordPress lässt sich mit tausenden Plugins erweitern. Das bedeutet allerdings nicht, dass eine gute Website möglichst viele davon braucht. Im Gegenteil: Bei unseren Kundenprojekten versuchen wir, den Plugin Stack so schlank wie möglich zu halten und jede zusätzliche Erweiterung kritisch zu hinterfragen.
In diesem Artikel zeigen wir, welche Plugins und Tools wir bei Nachtigall Webdesign regelmäßig einsetzen, welche Aufgaben sie übernehmen und warum wir bei vielen vermeintlichen „Must-have-Plugins“ bewusst verzichten.
Beide Editoren können professionelle WordPress-Websites abbilden, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte. Elementor punktet vor allem bei Gestaltung und visueller Bearbeitung, Gutenberg bei einem schlanken, nativen WordPress-Setup.
Größere Designfreiheit mit mehr Widgets, Layout-Optionen und visuellen Effekten.
Extrem schlanke technische Basis mit weniger zusätzlichem Frontend-Code.
Visuelle Bearbeitung direkt auf der Seite und dadurch besonders intuitiv für Layout-Anpassungen.
Sehr stark für klassische Inhalte, Blogartikel und redaktionell geprägte Websites.
Für die meisten Unternehmenswebsites bevorzugen wir Elementor. Die Kombination aus hoher Nutzerfreundlichkeit, größerer Kontrolle über das finale Design und deutlich mehr gestalterischer Freiheit passt aus unserer Sicht besser zu den Anforderungen moderner Websites.
Gutenberg verfolgt einen eher modularen Ansatz. Inhalte werden aus einzelnen Blöcken aufgebaut, die sich direkt im WordPress Editor bearbeiten lassen.
Elementor legt den Schwerpunkt auf visuelles Webdesign. Seiten lassen sich vollständig im Frontend gestalten und individuell an jede Bildschirmgröße anpassen.
Wir setzen nicht pauschal auf einen bestimmten Editor, sondern schauen immer, welche Lösung am besten zu Ihrem Projekt passt. Mehr über unseren Ansatz und unsere WordPress-Leistungen in Mainz erfahren Sie hier.
Schon beim Aspekt des Designs liegen die beiden Editoren deutlich auseinander. Gutenberg eignet sich gut für klare, strukturierte Layouts, stößt bei individuelleren Designs aber schneller an Grenzen. Elementor ist deutlich stärker auf visuelles Webdesign ausgelegt und gibt uns wesentlich mehr Kontrolle über das finale Erscheinungsbild.
Für moderne Unternehmenswebsites ist Elementor für uns klar im Vorteil. Gerade wenn eine Website visuell überzeugen und sich deutlich vom Wettbewerb abheben muss, bietet Elementor wesentlich mehr Spielraum.
Bei der Performance startet Gutenberg grundsätzlich mit einem Vorteil: Der Editor ist direkt in WordPress integriert und benötigt weniger zusätzliche Ressourcen. Dadurch fällt der erzeugte Frontend-Code oft schlanker aus.
Gutenberg gewinnt bei der reinen technischen Ausgangslage. In der Praxis entscheidet aber nicht allein der Editor über die Geschwindigkeit. Hosting, Medien, Fonts, Drittanbieter-Skripte und ein sauberer Seitenaufbau haben oftmals einen größeren Einfluss als der Editor.
Für rein redaktionelle Inhalte ist Gutenberg sehr angenehm. Sobald Kunden jedoch nicht nur Texte, sondern auch Layouts, Abstände oder Bilder selbst anpassen möchten, empfinden wir Elementor meist als nutzerfreundlicher. Die direkte visuelle Rückmeldung macht Änderungen verständlicher und reduziert die Gefahr, unbeabsichtigt das Layout zu verändern.
Der größte Unterschied liegt im Funktionsumfang. Gutenberg deckt die grundlegende Seitenerstellung bereits sehr gut ab. Elementor geht deutlich weiter und bringt viele Werkzeuge mit, die für individuellere Unternehmenswebsites direkt im Editor verfügbar sind.
Block auswählen, Inhalt einfügen, untereinander anordnen. Für klassische Inhalte funktioniert das schnell und übersichtlich.
Das Design, Layout, sowie Verhalten auf Desktop, Tablet und Handy kann für jedes Element flexibel bestimmt werden. Aufwändiger, dafür visuell stärkere Ergebnisse.
Für einfache Text-Inhalte reicht Gutenberg vollkommen aus. Sobald das Design aber individueller werden soll, bietet Elementor schon in der Basis deutlich mehr Kontrolle und macht visuelle Anpassungen für Einsteiger leichter nachvollziehbar.
Bei der Wartung geht es vor allem um zwei Dinge: Wie viele zusätzliche Komponenten müssen gepflegt werden? Und wie einfach lassen sich spätere Änderungen durchführen?
Gutenberg ist in jeder WordPress-Installation integriert. Dadurch gibt es praktische keine zusätzliche Software, die separat aktualisiert oder auf Kompatibilität geprüft werden muss.
Elementor ist teils sehr wartungsintensiv. Je mehr Addons und Zusatzfunktionen dazukommen, desto Abhängigkeiten entstehen.
Bei der Wartung hat Gutenberg klar die Nase vorn. Weniger zusätzliche Software bedeutet weniger potenzielle Fehlerquellen, weniger Kompatibilitätsprobleme und insgesamt ein robusteres System. Elementor ist wartungsintensiver und sollte deshalb nur eingesetzt werden, wenn die zusätzlichen Design- und Workflow-Vorteile diesen Mehraufwand wirklich rechtfertigen.
Bei den Kosten ist der Unterschied recht einfach: Gutenberg ist bereits Bestandteil von WordPress. Elementor gibt es kostenlos, viele professionelle Funktionen liegen aber in kostenpflichtigen Versionen oder Erweiterungen.
Wenn Sie WordPress nutzen, ist Gutenberg bereits dabei. Für grundlegende Seiten entstehen dadurch keine zusätzlichen Editor-Kosten.
Elementor kann schnell teuer werden. Sobald man mit Pro-Funktionen und Addons High-End Designs umsetzen will, zahlt man dauerhaft für mehrere Lizenzen.
Bei den Kosten gewinnt Gutenberg klar. Für einfache Blog-Websites gibt es kaum einen guten Grund, allein für den Editor zusätzliche Lizenzgebühren zu zahlen. Elementor Pro lohnt sich finanziell nur dann, wenn die zusätzlichen Design- und Workflow-Funktionen tatsächlich gebraucht werden – und selbst dann gibt es kostenlose, selbst baubare Umwege. Für eine schlichte Website wäre es oft unnötig teuer.
Trotz der Nachteile bei Wartung, Performance und Lizenzkosten setzen wir bei fast allen Kundenprojekten auf Elementor. Der Grund ist simpel: Für unsere Art von Websites überwiegen die Vorteile im täglichen Einsatz deutlich.
Wir bauen überwiegend individuelle Unternehmenswebsites, Landingpages und conversion-orientierte Seiten. Genau dort spielt Elementor seine Stärken aus.
Gutenberg würden wir eher einsetzen, wenn eine Website:
Gutenberg würden wir eher für kleinere lokale Blogs einsetzen. Wenn das Design bewusst schlicht bleiben soll und technische Einfachheit wichtig ist, ist Gutenberg oft die bessere Wahl.
Elementor ist für unsere Projekte der klar bessere Editor. Für Landingpages und individuelle Markenauftritte brauchen wir Kontrolle über Design, Nutzerführung und responsive Darstellung, als Gutenberg uns bietet.
Gutenberg ist schlank, kostenlos und wartungsarm. Für Blogs, sehr einfache Websites oder stark redaktionelle Projekte ist das oft genau richtig.
Die meisten modernen Unternehmenswebsites haben heute aber größere Anforderungen. Sie müssen mit individuellen Designs punkten, auf allen Bildschirmgrößen sauber funktionieren und Vertrauen aufbauen, das zu Anfragen führt. Genau hier ist Elementor für uns meist die bessere Wahl.
Als erfahrene WordPress Agentur können wir den zusätzlichen Wartungsaufwand leicht stemmen. Auch die Lizenzkosten lassen sich bei vielen Projekt durch eigene CSS-Lösungen teilweise reduzieren oder sogar komplett eliminieren. So profitieren Sie von den Stärken von Elementor, ohne dass unnötig hohe Zusatzkosten anfallen.
Als WordPress Agentur in Mainz für lokale Betriebe setzen wir deshalb bei fast allen unseren Projekten auf Elementor. Erfahren Sie mehr über unsere WordPress-Leistungen:
Welcher WordPress Editor passt besser an die Anforderungen von kleinen bis mittleren lokalen Betrieben?
Welche WordPress Plugins braucht eine professionelle Unternehmenswebsite wirklich?
Inhaltsverzeichnis
ToggleSie planen eine neue WordPress-Website oder möchten Ihre bestehende Seite verbessern? Schreiben Sie uns – wir schauen uns Ihre Webseite unverbindlich an.